LULTRAS - love sports - Der Ausdauer-Podcast mit Hannah und Carsten - Folge 74

Vor ein paar Tagen hat Carsten in seiner Kolumne gefragt? – Gehören Rennradfahrer*innen auf die Straße?

In dieser Podcastfolge wollen wir das Thema etwas vertiefen und diskutieren auch die offene Frage: Was müsste geschehen damit Rennradfahren auf der Strasse sicher ist?

Dabei geht es nicht nur um die Frage der Rechtslage, sondern auch um die gesellschaftliche Frage, wem gehört die Straße.

Shownotes

Kolumne Check-In: Befreit die Rennradfahrer*innen und lasst sie endlich auf die Straße

2 Kommentare
  1. Sabine sagte:

    Hallo ihr Zwei
    Danke für den Beitrag. Ich möchte keinen Roman schreiben, ich hoffe es hahahaha.
    Ich sag nur: nehmt Rücksicht aufeinander! Haben wir nicht gerade heute andere Probleme? Ich versteh die Problematik, war selbst lange Triathletin. Unterscheidet, alle nicht ihr :-), zwischen Training und Wettkampf. Bin zur Zeit mehr die Spaziergängerin, unfreiwillig, und ärgere mich beinahe täglich ab den Velofahrern. Egal Rennrad, E-Bike, MTB. Aber auch “Hündeler” (Hundebesitzer in der Schweiz) beim Joggen. E-Bikes rasen regelrecht hautnah an einem vorbei, ein kleiner Tritt nach links/rechts und ich hab Pech gehabt. Oder letztes mal fuhr mir ne Velofahrerin in Arsch, sorry, und schrie mich an, weil ich Musik hörte…. HALLO?! (nebenbei bemerkt sie fuhr auf dem Trottoir) Ich hör so Musik, dass ich alles um mich mit bekomm nämlich nur auf einem Ohr. Aber hey, ich hab das früher auch beim Schwimmen auf der Bahn erlebt. Triathleten die auf Teufel komm raus ihre Bahnen ziehn wollen, null Rücksicht. Oder MTB die die Waldwege runterrasen nach dem Motto mir gehört der Wald, oder eben besagte “Hündeler” ne ich geh keinen Meter zur Seite wenn ein Jogger kommt. Ist das so schwer????!!!!! Laufe ich im Wald und sehe MTB, stoppe ich meine Polar, steh zur Seite und wünsch nen schönen Tag. Ist nicht schwer. Schwimme ich und merke da ist ein Schnellschwimmer hinter mir, lass ich ihn vorbei. Bin deswegen nicht weniger schnell am nächsten Wettkampf, oder war. Idioten gibt es leider überall nicht nur im Sport. Zum Thema Velohelm. Schade ist das bei uns, in der Schweiz, nicht so wie in Australien (da war ich mal im Traningslager) es ist Pflicht dort. Also musst du vorm Training schon eine Entscheidung weniger treffen: soll ich oder soll ich nicht :-) und wem seine Frisur wichtig ist, kauft euch nen Airbag-Schal… in Stockholm fährt jeder zweite damit. Frisur heil :-) Man merkt, das Thema ist nicht einfach. Bei uns sind Fahrradwege oft mit mehr Höhenmetern, oder div. Kurven, hat mich auch immer genervt, aber hey ist halt so. Und klar ich fand es auch immer schade, dass man angehupt wurde, wenn man (auf einer sehr übersichtlichen Strasse) zu Zweit, nicht zu viert, nebeneinander fuhr. Menschen sind anscheinend einfach so wie sie sind. Statt sich zu freuen, dass Mensch sich bewegt.
    Keine Ahnung ob das jemanden interessiert, was ich da von mir gebe hahahahahaha
    Habt nen schönen Nachmittag, Grüessli Sabine

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    • Hannah sagte:

      Hallo liebe Sabine,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist leider ja ein gängiges Problem: Wenn jede*r ein bisschen mehr Rücksicht auf andere nehmen würde, dann wäre vieles leichter, entspannter und für uns alle angenehmer.

      Weil das aber leider nicht so ist, weichen Rennradfahrer*innen von der Straße auf Rad- und Fußwege aus. Dort gibt es dann wie du beschrieben hast widerum Rennradfahrer*innen, die wenig rücksichtsvoll radeln und damit Fußgänger*innen verärgern.

      Für uns wäre die optimale Lösung, dass sportliche Radfahrer*innen und gerne auch E-Bike Fahrer*innen auf der Straße als Verkehrsteilnehmer*innen akzeptiert sind und rechtlich geschützt. Die Straße gehört nicht den Autofahrer*innen. Und jede*r, der oder die rücksichtslos unterwegs ist und damit das Leben anderer gefährdet, sollte entsprechend basierend auf den geltenden Regeln bestraft werden.

      Richtig ist auch, dass es im Training sehr gefährlich sein kann, wenn man versucht im Straßenverkehr mit hohem Tempo und ohne Bedacht auf die Verkehrssituation zu fahren. Im Zweifelsfall sollte man lieber ein paar km/h langsamer, dafür aber sicher unterwegs sein. Da gibt es wohl auch den einen oder die andere, die da recht gefährlich unterwegs sind.

      Du siehst, es ist ein schwieriges Thema. Am Ende wäre die beste Lösung, wenn alle Verkehrsteilnehmer*innen aufeinander Acht geben und Rücksicht nehmen würden.

      Liebe Grüße
      Hannah

      Antworten

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